Luftdruck 1.58 atm bei -154 °C Durchmesser 140 733 km
Temperatur -154 °C Bewohner 400 ohne „O'N-2“
Anziehungskraft 2.3 g Hauptort Ionos-1
Reisehinweise: Zeus ist gut erschlossen, hat aber ein grosses Auftaukommen. Es gibt keine besonderen Bestimungen.
DAS MAGNETFELD Zeus wäre nur ein weiterer Gasgigant im Ionos-System, wenn er nicht das Wurmportal für interstellare Reisen in seinem Orbit hätte. Die Position wurde damals so festgelegt, da es sich um den äußersten «interessanten» Planeten handelte. Doch Zeus besitzt eine weitere Eigenschaft, die ihn von allen anderen Gasriesen unterscheidet: ein Magnetfeld von unübertroffener Stärke und Komplexität. Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine ungewöhnlich dicke Schicht aus metallischem Wasserstoff im Inneren des Planeten für dieses Phänomen verantwortlich ist. Das Ergebnis sind magnetische Anomalien, die Polarlichter erzeugen, von jedem der Monde aus sichtbar sind. Bei maximaler Aktivität tauchen die Himmel aller Monde in schillernde Farben, ein Schauspiel, das die frühen Kolonisten sowohl faszinierte als auch beunruhigte. Die Magnetosphäre von Zeus erstreckt sich über Milliarden Kilometer und bildet einen natürlichen Schutzschild, der die Monde vor der hochenergetischen Strahlung des interstellaren Raums abschirmt. Ohne diesen Schutz wären die Besiedlung der Monde und der Bau von O'Neil-2 nahezu unmöglich gewesen. Abgesehen von den Menschen, die sich um das Messeportal kümmern, wohnt aber niemand auf Zeus selbst. Das Portal und die dazugehörige Raumstation wird Ionos-1 genannt. DIE VERGANGENHEIT IONOS-1 Als das System zum ersten Mal erschlossen wurde, gehörten auch viele kleine Treibstoffstationen zur Station, deren Unterhalt mit den immer größer werdenden Reichweiten der Raumschiffe nicht mehr rentabel war. Die Überreste dieser früheren Infrastruktur treiben noch heute in höheren Bahnen, ein stiller Zeuge der Pionierzeit. O'NEIL-2 UND DER BEGINN DER KOLONISIERUNG Größter künstlicher Satellit ist O'Neil-2, eine riesige O'Neill-Zylinder-Raumstation mit erdähnlichen Bedingungen. Zeus war damit der Ankerpunkt, von dem aus die gesamte Erschließung des Ionos-Systems startete. Keine andere Welt spielte eine so zentrale Rolle in der Geschichte der Kolonialisierung.